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Weihnachtsgrüße der Pröpstin

Zum bevorstehenden Christfest und zum Neuen Jahr grüßt die Pröpstin mit einem Motiv aus Frankreich. Lesen Sie hier ihren Weihnachtsgruß.

Zum bevorstehenden Christfest und zum Neuen Jahr grüße ich Sie sehr herzlich! Ich danke Ihnen für alle wohltuenden Begegnungen in den letzten Monaten. Ich wünsche Ihnen eine gesegnete, erfüllte Weihnachtszeit und ein bewahrtes, friedvolles Jahr 2020!

 

Das Motiv für diesen Weihnachtsbrief brachte ich aus Frankreich mit, aus dem Marais Poitevin nördlich von La Rochelle. Welch innige Beziehung zwischen Jesus und Josef! Ver-traut und liebevoll haucht der Kleine dem Großen einen Kuss auf die Wange. Ein berühren-des Bild! Und auch ein weihnachtliches Bild. Illustriert es doch, was „Menschwerdung Got-tes“ heißt: Gott macht sich klein und hilfsbedürftig, vertraut sich dem Menschen an. Nicht weil er muss, sondern weil er will. Weil er die Nähe zu seinen Menschen ausdrücklich sucht und eine Verbindung mit uns eingeht, die so einzigartig ist wie die zwischen Eltern und ihren kleinen Kindern. Deshalb sollten wir Josef und Jesus in unseren Weihnachtskrippen immer möglichst nah zueinander stellen.

 

Dies ist mein letzter Weihnachtsgruß als Pröpstin. Ich werde im kommenden Herbst in die Leitung des Neukirchener Erziehungsvereins wechseln. Dort ist man insbesondere für solche Kinder und Jugendlichen engagiert, die von ihren Eltern keine Liebe empfangen können, die im Gegenteil vernachlässigt oder gar misshandelt werden. An dieser wichtigen Aufgabe will ich gerne mitwirken. Dabei werden Theologie und geistliche Orientierung weiterhin für mich einen weiten Raum einnehmen, nicht zuletzt durch die Herausgeberschaft des Neukirchener Kalenders und anderer Publikationen.

 

Nun wünsche ich Ihnen sehr, dass Sie in den Weihnachtstagen für diejenigen Zeit finden, denen Sie in Ihrer Familie verbunden sind! Und dass Sie selbst intensiv spüren, wie eng unser Gott mit Ihnen verbunden sein will, Ihnen Nähe, innere Kraft und eine unverbrüchliche Hoffnung schenken will. So, wie wir es einander bald zusingen werden: „Gott wird Mensch dir, Mensch, zugute. Gottes Kind, das verbind´t sich mit unserm Blute“ (EG 36).

Gehen Sie gesegnet in die Festtage und ins „Jahr des Herrn“ 2020,

Ihre Annegret Puttkammer


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