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Ev. Dekanat Biedenkopf-Gladenbach

Das Evangelische Dekanat Biedenkopf-Gladenbach ist das nördlichste Dekanat der EKHN und Teil der Propstei Nord-Nassau. Es ist am 1. Januar 2016 durch die Fusion der Dekanate Gladenbach und Biedenkopf entstanden und seit Februar 2018 in einem an die Regionalverwaltung Nassau Nord angebauten Verwaltungsneubau in Niedereisenhausen beheimatet. Der Präses des Dekanats ist Roland Hartmann, Dekan Andreas Friedrich.

Das Evangelische Dekanat Biedenkopf-Gladenbach erstreckt sich über rund 702 Quadratkilometer. Im Norden grenzt das Dekanat an die Evangelische Kirche in Kurhessen-Waldeck, im Süden an die Evangelische Kirche im Rheinland.

In den 48 Kirchengemeinden des Dekanats Biedenkopf-Gladenbach leben rund 57 000 evangelische Christen. Es gibt 83 Orte, an denen regelmäßig Gottesdienst gefeiert wird – vor allem natürlich in Kirchen, aber auch in Krankenhäusern oder Altenheimen.

Zum Dekanat gehören mit Bromskirchen und dem zur Gemeinde zählenden, schon im nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis gelegenen Hallenberg die nördlichsten Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN).

Neben dem oberen Edertal im Landkreis Waldeck-Frankenberg mit den Kommunen Battenberg, Allendorf und Hatzfeld zählen auch die Hinterland-Gemeinden Biedenkopf, Breidenbach, Dautphetal, Gladenbach, Steffenberg, Angelburg, Bad Endbach im Landkreis Marburg-Biedenkopf sowie die Kommune Bischoffen und die Eschenburger Ortsteile Simmersbach und Roth zum Dekanatsgebiet. Letztere liegen ebenso wie die „Südgemeinden“ Lahnau-Waldgirmes, Wetzlar-Naunheim und -Hermannstein im Lahn-Dill-Kreis. 

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